Das goldene Dreieck der Sächsischen Schweiz

Es war Sonntag und der erste Urlaubstag in der Sächsischen Schweiz.
Bereits um 6.15 Uhr hieß es für mich und meinen Begleiter aufstehen, denn um 7.00 Uhr sollte die Abfahrt nach „Stadt Wehlen“ folgen.

Nach der Ankunft ging es um 8.30 Uhr mit der Wanderung am Marktplatz los.

Von dort aus führte uns die Route an die Kirche. Dort waren die Vorbereitungen für den Gottesdienst, deshalb konnte ich leider nicht in die Kirche hinein. Wir drehten an der Kirche um, um auf die Burgruine der Stadt Wehlen zu gelangen. Die 125 Stufen ließen wir aus und gingen einfach aussenherum, um über wenige Stufen zur Ruine zu gelangen.
Dort oben angekommen, war ich etwas enttäuscht. Lediglich eine Infotafel war vorzufinden. Dafür hatte man eine gute Sicht auf die Stadt.

Danach folgte der Abstieg in den Wehlgrund, der Mitten im Wald war. Im Wald führte ein netter, mit Moos befleckter Weg zur Teufelsschlucht und Drachenhöhle, die natürlich besucht werden mussten. Dies waren Elbsteinfelsen, die vor Jahren umgestürtzt sind und den Weg dadurch versperrten. Durch diese Hindernisse konnte man hindurch kriechen. Anschließend führte uns die Karte durch das Felsentor hindurch weiter durch die Gegend hin zur Bastei.
Auf diesem Weg kamen wir von der Wanderroute ab, da die Wegweiser zu undeutlich waren. Schlussendlich kamen wir aber doch -mit mehrmaligem Hin-und Hergehen- an der Basteiaussicht an. Dort bot sich eine wunderschöne Aussicht.

Man sah die Elbe, das Elbsteinsandgebirge, die Festung Königstein und verschiedene Dörfer.
Nur der Touri-Andrang war enorm.
Somit machten wir einen Abstecher zur 700 Jahre alten Felsenburg Neurathen. Den Eintritt von 1,50€ ersparten wir uns, denn ich wusste nicht, ob ich über die hohen Metallbrücken gehen würde und floSen blieb draußen, weil ihn Burgen nicht so interessieren. Also führte uns die Wanderroute weiter zu den Schwedenlöchern, die wieder umgestürzte Felsbrocken waren, über zigtausend endlos vorkommende Stufen hinunter zum Amselfall. Ein weiterer Wasserfall der nur plätscherte. Aber zahlte man 30 Cent, dann drückte der Kioskbesitzer einen Knopf und das Wasser sprudelte herunter. Ich konnte es nicht glauben und musste wieder lachen. Aber weil ich so lieb bin und meine Begleitung auch viel mit mir mit macht, habe ich die 30 Cent bezahlt, damit floSen den Wasserfall einfangen konnte. 🙂

Als er auch diesen Wasserfall im Kasten hatte führte uns die Karte zum Amselsee, den wir entlang liefen, bis wir im Kurort Rathen ankamen.

Die letzte Etappe führte uns von Rathen zurück nach Stadt Wehlen an der Elbe entlang.
Am Auto angekommen, musste ich zuerst den Flitzer knutschen, denn nach 11,5 Stunden Fußmarsch wollte mein Körper dann nicht mehr.

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