Quer durch die Mitte Deutschlands – Die Zusammenfassung

Zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass dieser Bericht eine Kurzzusammenfassung ist. Die einzelnen Berichte werden nach und nach veröffentlicht und verlinkt. Dort findest du dann auch die gesamten Fotos. Und nun viel Spaß!

Die Nichte meines Freundes, die in der Nähe von Frankfurt lebt, wurde am 17. August getauft und ich hatte die Ehre die Patentante zu sein. Also sollte ich mit meiner Anwesenheit glänzen.

Diese Gelegenheit nutzten wir und mein Freund nahm eine Woche vor der Taufe Urlaub. Ich hatte den Luxus drei Wochen Urlaub zu haben, denn der Kindergarten war in den Sommerferien geschlossen. Wir, eher gesagt Flosi schaute im Vorfeld nach möglichen Zielen und deren Sehenswürdigkeiten.

Geplant wurden: Raum Dresden und Frankfurt. Über ein Internetportal hat Flosi in der Nähe von Dresden eine Einliegerwohnung gebucht und in Frankfurt konnten wir bei seinem Bruder übernachten.

Die Ziele standen fest und es konnte auf Fotoreise gehen.

Samstag 09. August

Es war soweit und unser Wecker riss uns, flosenArt und mich, unsanft um 3.00 Uhr aus den Träumen. Nachdem wir die restlichen Utensilien in die Koffer und Rucksäcke gestopft und gemütlich den Morgenkaffee genossen hatten, war um ca. 4.30 Uhr die Abfahrt.
Wir konnten erst ab 18.00 Uhr in die Einliegerwohnung und somit gestaltete sich die Anreise gemütlich und mit mehreren Kaffee- und Pinkelpausen.

Mein Freund wäre nicht mein Freund, wenn er nicht schon vor unserer Abreise, ein Zwischenziel und für mich eine Überraschung für den Anreisetag geplant hätte.

So trafen wir gegen 10.30 Uhr auf der Festung Königstein im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ein. Das war ja mal eine Überraschung! Voller Freude besichtigten wir die Festung.

Nachdem wir die Festung begutachtet hatten, fuhren wir nach Bad Schandau weiter. Dort stiegen wir in die Kirnitzschtalbahn ein, eine Strassenbahn aus den 20er/30er Jahren. Total der Hammer. Wackelig, ruckelig und die Strasse, die befahren wurde war nicht gerade breit. Folgende Autos mussten hinter der Bahn herfahren und beim überholen hoffen, dass kein entgegenkommendes Auto oder eine andere Strassenbahn kam.
Die Endstation war der Lichtenhainer Wasserfall, wo wir auch ausgestiegen sind. Flosi und seine Wasserfälle. 😉 Ja gut, ich gebe zu, sie sind auch immer wieder schön anzuschauen. Aber dieser Wasserfall löste bei mir einen Lachkrampf aus. Das konnte jetzt nicht wahr sein. In einer kleinen Gasse zwischen einem Grillimbis und einem Restaurant ging es vielleicht 10 Meter hinein und da tröpfelte der Wasserfall vor sich hin. Ja, er tröpfelte. Bis eine Musik aus Lautsprechern tönte und von einem Mann eine Seilwinde gezogen wurde… dann… ja dann… sprudelte das Wasser den Wasserfall herunter. Mein Freund und ich schauten uns unglaubwürdig an. Ich machte ein paar Fotos, während Flosi in aller Ruhe sein Stativ und die Kamera auspackte.

Als ich fertig war mit lachen und Flo mit fotografieren, nahmen wir die nächste Kirnizschtalbahn und fuhren zum Auto zurück.
Von dort aus führte uns das Navi zur Einliegerwohnung. Es hieß einchecken, Auto ausladen und einkaufen fahren. Anschließend fuhren wir mit dem Flitzer nach Malschendorf in die Naturschänke zum Abendessen.

Gesättigt ging es zurück in die Wohnung und wir ließen den Tag mit einem Bier ausklingen.

Sonntag 10. August

Der erste Urlaubstag begann unausgeschlafen um 6.15 Uhr. Heute sollte es zum Wandern gehen. Die Route hieß „Das Goldene Dreieck der Sächsischen Schweiz“. Ich war gespannt, was wir alles sehen werden.

 Montag 11. August

Nach der gestrigen Tour hieß es heute erst einmal ausschlafen. Gegen 10.00 Uhr erwachte ich und machte einen guten Morgen Kaffee. Als Flosi aufgestanden war, gab es noch ein kleines Frühstück. Viel Zeit wollten wir nicht verplempern, denn es stand wieder eine Wanderung an. Heute ging es von Weisswasser über Kromlau nach Bad Muskau. Was auf mich zukam wusste ich nicht. Nur das es eine kleine Tour sein würde, sie gut mit Turnschuhen zu gehen sei und dort die Rakotzbrücke ist. Mehr nicht.

 Dienstag 12. August

Der Wecker wurde an diesem Tag nicht gestellt. Zu groß waren die Strapazen von gestern. Als ich erwachte hoffte ich nur, dass ich gehen konnte. Das fiel mir anfangs schwer, ging dann aber mit der Zeit immer besser. Es war für den Tag Dresden geplant und wir hatten deshalb keinen Zeitdruck, da wir bis in die Nacht dort bleiben wollten.

Mittwoch 13. August

Der Abreisetag stand an, denn unsere Reise sollte noch weiter gehen. Geweckt wurden wir um 9.00 Uhr und es gab zuerst einen Kaffee. Nachdem die Tasse leer war, packten wir unsere Sachen zusammen (was nicht viel war, denn wir lebten aus dem Koffer) und räumten die Einliegerwohnung. Gegen 10.30 Uhr war die Abfahrt nach Liebethal zu einem „Lost Place“. Als wir alles gesehen hatten und wieder am Auto angekommen waren, hieß es: ab nach Frankfurt!

Die Fahrt war mit starkem Regen und kaum Sicht nicht wirklich zu genießen. Ich hielt Kontakt zu Flo´s Bruder, der uns schon erwartete. Gegen 19.30 Uhr kamen wir dann endlich an und ich konnte mich noch etwas mit der Kleinen beschäftigen.
Zum Abendessen gab es unser Wunschgericht. Wurstsalat mit Pommes. Im Allgäu isst man es ja mit Bratkartoffeln, aber mit Pommes schmeckt es auch super (sagt der alte Pommes Junkie) 🙂

Die letzten Tage machten sich allmählich bemerkbar und wir ließen den Tag mit Gesprächen, Bier und Whisky ausklingen.

 Donnerstag 14. August

Boah geil! Ausgeschlafen und von Anna geweckt worden. 🙂 Und Gabi (die Frau des Hauses) bereitete ein mega großes Frühstück vor. Mit allem was das Herz begehrte. Brötchen, Brezeln, Käse, Wurst, Nutella, Marmelade, hartgekochte Eier und Kaffee. Herrlich.
Gegen 12.30 Uhr stieg ich mit den zwei Männern, Flo und Michi in das Auto und wir fuhren nach Frankfurt. Dort habe ich die Oper gesehen, die ich wesentlich schöner als die Semperoper in Dresden finde. Ich habe bei Dunkin Donut, viele bunte Donuts bekommen, Postkarten gekauft, war auf dem Main Tower und zu guter Letzt war ich das erste mal im KFC.
Auch an diesem Tag hatte ich etwas Zeit für Anna.

 Freitag 15. August

Es wurde wieder etwas länger geschlafen. Nun war Urlaub angesagt. 😉 Da mein Freund ja schon einmal bei seinem Bruder zu besuch war und Foto´s mitgebracht hatte, war das nächste Ziel mein Wunsch. Das Schloß Auerbach. Also fuhren wir dorthin…

 Samstag 16. August

Das Wetter spielte mit und mein Bester erkundigte sich nochmal im Internet, wo die nächste Überraschung für mich genau vorzufinden war. Zu seiner Überraschung war das Ziel nicht in Richtung Heimat, sondern nördlicher von Frankfurt. Also schmiss er seine Pläne über Bord und wir fuhren los. Gelandet sind wir auf der Burg Eltz in Münstermaifeld.
Anschließend und kurz entschlossen fuhren wir mit dem Flitzer meines Schatzi´s weiter nach Köln. Er wollte mir unbedingt noch kurz die Stadt zeigen, denn Flosi war schon öfter dort. Und da es nicht weit von der Burg entfernt lag… Why not? 🙂 So war ich also an diesem Tag auch noch in Köln.

 Sonntag 17. August

Es stand heute die Taufe der kleinen Anna an. Die Familie aus dem Osten reiste schon ein paar Tage zuvor an und die bayrische Familie traf gegen 9.00 Uhr in der bereits vollen Wohnung ein. Flosi und ich packten langsam unsere sieben Sachen zusammen, denn heute sollte es wieder nach Hause in´s Allgäu gehen. Um 11.30 Uhr war es dann mit der Taufe soweit. Nach der Taufe gingen wir noch lecker und gemütlich essen. Danach liefen wir zur Wohnung zurück und luden das Auto voll, verabschiedeten uns, was mir dieses mal nicht so schwer fiel, denn zwei Wochen später wollten die Vier uns besuchen kommen und fuhren in´s Allgäu zurück.

Dankeschön an Flosi, der mir seine Fotos zur Verfügung gestellt hat, auf denen ich zu sehen bin.

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